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Hausmittel gegen unreine Haut

Hausmittel Honig und Quark

Das Hausmittel Honig und Quark in Kombination soll gegen unreine Haut helfen.

Bevor man Hausmittel gegen unreine Haut ausprobiert, sollte man sich Gedanken über das eigene Verhalten machen. Die Entstehung von Pickelchen lässt sich eventuell bereits mit neuen Gewohnheiten verbessern.

Die erste Frage gilt der Kosmetik. Passen die Mittel zur Haut? Mischhaut, sehr sensible Haut, fette oder trockene Haut – diese vier Haupttypen und natürlich ebenso die allseits verbreiteten Mischformen benötigen eigene Produkte mit speziellen Zusammensetzungen. Wer sich über seinen Hauttyp nicht sicher ist, kann sich einen Besuch im Kosmetikstudio gönnen. Hier wird er von Fachkräften beraten. Und eine angenehme Gesichtsmassage gehört ebenfalls zum Gesamtpaket.

Damit sind wir bei einem weiteren wichtigen Kriterium für die Entstehung der Pickel: Stress löst Akne aus. Wer sich daher mit Yoga und Meditation oder jeder denkbaren Form der Entspannung beschäftigt, tut bereits viel für eine gesunde Haut. Übrigens darf das eine oder andere Pickelchen schon gelegentlich auftreten, damit kämpft fast jeder Mensch auf dieser Welt. Doch mit dauerhafter Akne hat das kaum zu tun und sollte auch nicht weiter gewichtet werden.

Gewohnheiten ändern bei unreiner Haut

Eines der einfachsten Hausmittel gegen unreine Haut ist Sport. Das Schwitzen scheidet die Schadstoffe aus dem Körper, der angetriebene Kreislauf funktioniert auch im Körperinneren perfekt, Blut, Lymphe und Darm kommen in Schwung. Zur Unterstützung ist ein Saunagang geeignet. Hinterher wird geduscht und eine leichte, ph-neutrale und nicht zu fette Feuchtigkeitslotion aufgetragen.

Pickel treten überall am Körper auf. Während man für Gesicht, Rücken und Oberarme die direkte heiße Sommersonne vermeiden sollte, sind generell, besonders aber auch am Gesäß nicht zu enge Kleiderstücke anzuraten. Naturmaterial wie Baumwolle ist für Pickelgeplagte besser als Synthetik.

Unser Profi-Tipp gegen unreine Haut

Interessanterweise haben oft Ponyträger ein Problem mit pickeligen Stirnen. Hier greifen Haarpflegeprodukte über die Ponyspitzen die Stirnhaut an. Zudem kann jeder beobachten, wie oft sich Menschen tagsüber ins Gesicht greifen. Das gilt ganz besonders für Menschen, die einen Pony tragen, den sie täglich Dutzende Male wegstreichen. Die Bakterien der Hände lassen sich auf der Stirn nieder und setzen sich in offenen Poren fest.

Gewohnheiten lassen sich oft nur schwer ändern. Trotzdem kann man bei starker Pickelneigung über andere Frisuren nachdenken – auch bei Bobträgern ragen die Spitzen an die Wangen heran; Lockenköpfen oder Langhaarigen fallen die Strähnen immer wieder ins Gesicht und werden zurückgestrichen. Wenigstens nachts lassen sich die Haare mit Spangen, Klammern, Hauben oder Wicklern aus dem Gesicht halten. Eine abendliche gründliche Reinigung und eine passende Pflege sind natürlich ebenfalls Pflicht.

Alte Hausmittel mit Vorsicht probieren

Klassische Hausmittel gegen unreine Haut kannten schon unsere Vorfahren. Allerdings waren deren Zutaten allesamt natürlichen Ursprungs, während heute mit Chemie versucht wird, manches nachzuempfinden. Nicht immer zum Vorteil der Kunden. Tatsache ist außerdem, dass eine weitverbreitete reine Haut schon aus wirtschaftlichen Gründen nicht im Interesse der Kosmetikfirmen liegen kann. Vielleicht liegt es auch daran, wenn man trotz zahlreicher Mittel nie zu einem positiven Ergebnis kommt.

Unsere Vorfahren selbst jüngerer Zeit aßen anders, lebten anders, arbeiteten schwer, bewegten sich mehr und kämpften lange nicht so viel mit Umweltverschmutzung, Staub und Giftstoffen. Damals konnte man Zahnpasta auf Pickel schmieren, heute ist das nicht mehr anzuraten.

Doch die Zutaten, die damals enthalten waren, lassen sich heute in anderer Form auch verwenden. Meersalz wird bis heute als Schmirgelstoff für Peelings verwendet. Wer möchte, versucht es selbst mit Eier- oder Muschelschalen, die aber sehr fein gemahlen und ausgesprochen vorsichtig eingesetzt werden müssen, um Verletzungen zu vermeiden. Doch wer die Wirkung gestoßener Schalen in mit Plaque bedeckten Vasen kennt, träumt angesichts klarer Steingutwände sicher von ebensolcher Haut. Ein solches Peeling sollte sich dann allerdings als Quark-, Milch- oder Ölmasse auftragen lassen, gern kann ein rohes Eigelb hinzugefügt werden. Nach kurzer Zeit sollte alles wieder gründlich abgenommen werden. Ob man sich dagegen mit Kohlestaub einschmieren möchte, der früher ebenfalls in Reinigungsmitteln enthalten war, darf jeder selbst entscheiden. Vielleicht war es eher der Gesamtcocktail, der die Wirkung hervorrief.

Eine lange Zutatenliste für reine Haut

Eines der klassischen Hausmittel gegen unreine Haut ist Honig. Kalt geschleuderte Qualität aus Bioanbau verfügt über den bieneneigenen Hormoncocktail und wirksame, verarbeitete Pflanzenstoffe. Insofern kann Honig keinesfalls mit Zucker gleichgesetzt werden, wie es manche Zeitgenossen gern versuchen. Die Kombination von Honig und Quark ist legendär, etwas unbekannter die Mixtur mit einem geriebenen sauren Apfel.

Alle Stoffe, die beruhigen und klären, kommen infrage. Dazu gehören Pflanzen wie Salbei, Kamille, Arnika und Lavendel, spezielle Flüssigkeiten wie Teebaumöl, Kartoffelsud, Apfelessig oder heiße Milch und Naturstoffe wie Zitrone, Erdbeerblätter, rohes Sauerkraut, Rot- und Weißwein oder Gurkenscheiben. Ebenso kommen ausgefallene Mischungen aus Tomatensaft und Glyzerin zur Anwendung. Die Liste ist ebenso lang wie die Ursachen der Pickel, die Wirkung bei manchem phänomenal, bei anderen gegen null. Jeder muss selbst experimentieren und Geduld haben.

Manches wird gekocht, heiß oder kalt aufgetragen. Anderes wird innerlich wie äußerlich angewandt. Allergiker sollten vorsichtig sein, denn Naturstoffe verfügen über Säuren und Reizstoffe, die teilweise kontraproduktive Wirkungen hervorrufen. Wer manches Nahrungsmittel nicht verträgt, sollte es auch nicht unbedingt äußerlich anwenden.

© volff – Fotolia.com


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