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Pickel im Gesicht

Pickel im GesichtPickel im Gesicht sieht man sofort. Wer nicht mit dickem Make-up arbeitet, muss sich damit abfinden, dass Menschen im Vorübergehen auf die unschönen gelblichen Punkte blicken. Noch schlimmer sind offizielle Termine: Vorstellungsgespräche, Kundenkontakte, Schwimmbadbesuche. Nicht nur Teenager haben mit den Eiterbeulen zu kämpfen. Bis in die dreißiger Jahre und darüber können Männer und Frauen davon betroffen sein. Zwar kämpfen Frauen öfter damit, dafür meist weniger heftig. Ein schwacher Trost angesichts unseres Schönheitsideals mit perfekter Figur und makelloser Haut.

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Junge Menschen unter zwanzig werden gern damit beruhigt, dass sich Pickel auf Hormone zurückführen lassen und von selbst wieder verschwinden. Davon abgesehen, dass sich das Alter beginnender Pickel inzwischen nach unten bis zu den Zehnjährigen verschoben hat, ist das nachpubertäre Verschwinden der Eiterpusteln keineswegs mehr gesichert. Mancher Erwachsene muss sich damit bis über die mittleren Jahre hinaus herumschlagen.

Die Ursachen sind ziemlich unklar. Gern wird die Ernährung aufgeführt. Alternative Heilungsmethoden wollen beispielsweise Zusammenhänge mit Milch und Milchprodukten festgestellt haben. Früher musste die Schokolade als Verursacherin herhalten. Wer allerdings Nahrungsmittelallergien hat, bekommt Pickel natürlich aus ganz anderen Gründen als Menschen mit Hormonstörungen, Stoffwechselproblemen oder mit anderen Ursachen.

Ursachenforschung für Pickel im Gesicht



Manche Menschen haben mit Übergewicht wunderbare Haut, andere sind schlank, essen kaum die sogenannten „falschen“ Produkte und haben dennoch die ungeliebten roten Punkte im Gesicht. Es gibt keine wirklich gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse, daher halten sich seriöse Fachleute mit Äußerungen auch weitgehend zurück.

Richtig ist auf jeden Fall, dass jeder seine Ursachen entweder mithilfe eines Fachmanns oder auf eigene Faust herausbekommen muss. Der Glaube an die besten Maßnahmen hat, wie bei allen diffusen Krankheitsbildern und ihrer Heilung, sicher auch hier einen nicht unerheblichen Einfluss. Am Ende hilft aber vielleicht nur der Besuch bei einem guten Hausarzt, der nicht sofort mit Antibiotika vorgeht, sondern gründliche Ursachenforschung betreibt.

Zur Besserung der Symptome hilft bereits ein Besuch in einem von ausgebildeten Fachleuten betriebenen Kosmetikstudio. Auf keinen Fall sollte man sich mit plakativen Vorwürfen oder wenig hilfreichen, wenn auch gut gemeinten Ratschlägen zufrieden geben. Solche „Hilfestellungen“ sollten nicht einmal unbedingt dem Freundeskreis vorbehalten sein. Im Zweifelsfall wechselt man besser Arzt und Studio.

Pickel im Gesicht sind nicht per se ein Krankheitsbild. Tauchen nur hin und wieder welche auf, ist das kein größeres Problem. Nehmen sie jedoch zu, sollte man den Arztbesuch nicht mehr lange hinausschieben. Ein erfahrener Mediziner kann die ganze Bandbreite der möglichen Ursachen abklären und mit einfachen Maßnahmen starten. Dabei können schon einfache Umstellungen in der täglichen Hygiene helfen: Nicht mehr als zwei Mal täglich waschen, eine ph-neutrale Seife und ebensolche Lotionen verwenden, Mitesser und Pickel beim Arzt selbst oder im Kosmetikstudio professionell entfernen lassen, mit geeigneten Kosmetikprodukten, die zur Haut passen, diese sorgfältig pflegen.

Informationen von youtube

Vorsicht mit massiven Medikamenten

Erst wenn diese Maßnahmen nicht greifen – und oft werden damit schöne Erfolge erzielt -, werden weitere Maßnahmen überlegt. Vielleicht hilft eine Hormontherapie. Bei Frauen bietet sich eine spezielle Anti-Baby-Pille an. Auch das bekannte Rotlicht, das gern für Muskeln angewandt wird, kann helfen. Allerdings keinesfalls die Version aus dem Sonnenstudio, die mit anderem Licht arbeitet. Salben oder Crèmes mit antibakterieller Wirkung oder mit Antibiotika-Stoffen kommen nun ebenfalls zum Einsatz.

Das hilft wirklich bei Pickeln im Gesicht

Reichen auch diese Maßnahmen nicht, um Pickel im Gesicht zu beseitigen, müssen die Antibiotika als Kapseln oder Tabletten eingenommen werden. Nicht erst in diesem Fall sind die Pusteln oft auch an anderen Körperstellen zu finden. Solche tiefen Störungen müssen natürlich parallel zu den Sofortmaßnahmen auch gründlich untersucht werden. Die letzte Steigerung der medizinischen Hilfe ist das Medikament Isotretinoin, ein starkes Mittel zur Hemmung der Talgproduktion. Diese Tabletten sind aber umstritten und nicht ungefährlich.

Wer Pickel im Gesicht hat, kämpft meist auch mit den kleineren, harmloseren, aber ebenso ungeliebten Mitessern. Diese lassen sich kosmetisch recht gut in den Griff bekommen, stellen allerdings häufig die Vorstufe zu den dicken Entzündungen der Pickel dar. Ohne sorgfältige Hautpflege und professionelle Unterstützung werden heftige Pusteln nicht in den Griff zu bekommen sein.

Hausmittel und Profis als Kombipaket

Mitessern wie Pickeln kann man als schnellste Maßnahme natürlich auch mit Hausmitteln zu Leibe rücken. Honig hat beispielsweise eine ebenso beruhigende Wirkung wie Quark oder Kamillentee. Mittel, die man selbst kaufen kann, sind beispielsweise Meersalz oder Produkte mit Algenzusatz. Viel trinken und Sport gelten ebenfalls als dauerhafte Unterstützung für eine gesunde Haut. Während die Flüssigkeit die Zellen prall und gesund hält, sorgt die regelmäßige Bewegung für ein leichteres Ausschwemmen von Talg und Bakterien.

Noch mehr als bei Mitessern gilt bei einem Pickel im Gesicht: Lassen Sie die Finger davon und suchen Sie professionelle Hilfe. Das beliebte Ausdrücken sorgt für eine weitere Verbreitung der Bakterien, die sich in der Pore tummeln. Die nächste Entzündung wird umso schlimmer ausfallen, weil sich die Auslöser durch den Druck seitwärts und in die Tiefe ausbreiten. Außerdem entstehen erst Schwellungen, wer dann weiterdrückt, riskiert erst kleine, dann echte Narben. Deren Beseitigung, falls man eine solche in Betracht zieht, ist eine langwierige und schmerzhafte Angelegenheit.

© Konstantin Yuganov – Fotolia.com